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LFI Bremerhaven

Deichstraße 37
27568 Bremerhaven
Telefon:
0471 / 3913621
Fax:
0471 / 3913623
Email an das LFI

 

 

Aktualisiert am 08.09.16

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit dem 1. August 2016 ist das Lehrerfortbildungsinstitut vorübergehend in die Brookstr. 1 gezogen, bis endgültige Verwaltungs- und Veranstaltungsräume für uns beziehbar sind. Wir werden das rechtzeitig bekanntgeben.

Die räumliche Situation hindert uns gleichwohl nicht daran, Ihnen ein vielfältiges Fortbildungsprogramm für das 1. Halbjahr des Schuljahres 16/17 zu präsentieren, das in gewohntem Prozedere über diese Homepage abrufbar ist.

Wir danken den Schulen sehr, dass sie uns ihre Räume für unsere Veranstaltungen zur Verfügung stellen und uns so unterstützen.

Bei Rückfragen werden die Verwaltungskolleg_innen gern behilflich sein, die Sie unter lfi@magistrat.bremerhaven.de bzw. 0471-391 36 21 erreichen können.

 



LFI-Fortbildungsveranstaltungen
1. Schulhalbjahr 2016/2017




Wer liest, weiß auch mehr: literarische Texte und Textsorten im Deutschunterricht (VA 49)

Literarische Texte fungieren nicht nur als Schlüssel zum kulturellen Gedächtnis. Sie helfen darüber hinaus dabei, mit ihren vielfältigen Bildern und Inhalten die Phantasie der Leser_innen anzuregen. Und schließlich fördern sie das Verstehen menschlicher Beziehungen. Eine Textsorte, die insbesondere bei jüngeren Schüler_innen diese Prozesse auslösen kann, ist das Märchen. Anhand dieses Beispiels werden verschiedene rezeptions-, handlungs-, und produktionsorientierte Methoden vorgestellt, die auf andere literarische Texte und Textsorten übertragen werden können. Daneben bietet das Märchen die Möglichkeit, einen zweiten Fokus auf das interkulturelle Lernen zu legen.
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die sich am Beispiel des Märchens mit literarischen Texten und Textsorten auseinandersetzen möchten.

Am 22.09.2016 von 14.00 Uhr bis 17.15 Uhr in der Oberschule Geestemünde

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Wasser II (VA 38)

Im Zusammenhang mit der biologischen Gewässergütebestimmung entstehen eine ganze Reihe von Fragen zu den Eigenschaften von Wasser.
Beispiel:
Wie kommt der Sauerstoff, den die Anzeigerorganismen zum Atmen benötigen, in das Wasser hinein, was treibt ihn wieder hinaus ?
Wir machen uns Gedanken über die Organisation einer spannenden Experimentierstunde, die verwertbare Ergebnisse hervorbringt.
Darüberhinaus zeigen wir erprobte Experimentierstationen zu den Themen Oberflächenspannung, Auftrieb, Aggregatzustände, Löslichkeit, Wasserkreislauf usw.

Am 22.09.2016 von 14.00 Uhr bis 17.15 Uhr in der Paula-Modersohn-Schule, Physikraum

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Außerschulische Lernorte (VA 54)

Bei der Veranstaltung widmen wir uns vor allem folgenden Schwerpunkten: Worauf muss ich bei der Vorbereitung und Durchführung von außerschulischen Veranstaltungen achten, was sind die rechtlichen Hintergründe? Wie bereite ich meine Lerngruppe fachlich auf das ausgewählte Museumsprojekt vor?
Anhand der vom Historischen Museum angebotenen Schwerpunkte erarbeiten wir unter Berücksichtigung obiger Fragestellungen Exkursionen.

Am 22.09.2016 von 14.00 Uhr bis 17.15 Uhr im Historischen Museum

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Produktives Üben im Mathematikunterricht (VA 66)

Übungsstunden im Mathematikunterricht sind oftmals dadurch gekennzeichnet, dass sich leistungsstarke Schüler_innen schnell langweilen und es Schwächeren oft schon schwer fällt, überhaupt mit den Übungsaufgaben zu beginnen. Dazwischen liegt die ganze Bandbreite an Heterogenität, der wir tagtäglich in unserem Unterricht begegnen. Häufig wird versucht, die Leistungsunterschiede durch ein Mehrangebot oder schwierigere Aufgaben bzw. durch Nacharbeiten lassen, auszugleichen. Der Einsatz produktiver Übungsaufgaben soll dieses Szenario durchbrechen. Sie können einen Beitrag dazu leisten, Übungsphasen für alle interessant, motivierend und herausfordernd zu gestalten. Zentrale Aspekte dabei sind der selbstdifferenzierende und entdeckungsoffene Charakter dieser Übungsaufgaben.
Dieses Fortbildungsmodul des KOSIMA-Netzwerkes gliedert sich in zwei Teile. In der ersten Einheit wird das Thema vorgestellt und exemplarisch erfahren. Techniken zur Entwicklung und Anpassung von produktiven Aufgaben an den eigenen Unterricht werden erarbeitet. Nach der eigenen Erprobung im Unterricht werden die gemachten Erfahrungen in der zweiten Einheit von den Teilnehmer_innen reflektiert und auf dieser Basis wird vertiefend weiter an diesem Konzept gearbeitet.
Die Ergebnisse werden auf der Lernplattform hb.Itslearning abgelegt.

Am 22.09.2016 von 14.00 Uhr bis 17.15 Uhr in der Johann-Gutenberg-Schule, R. D 271

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Englischunterricht für Schüler_innen mit Lernschwierigkeiten (insbesondere LRS) (VA 74)

In den meisten fremdsprachendidaktischen Ansätzen wird von der/m „funktionierenden“ Lerner_in ausgegangen, ohne zu berücksichtigen, dass in jeder Lerngruppe eine nicht unerhebliche Anzahl von Schüler_innen mit unterschiedlichsten Lernschwierigkeiten sitzen.
Kein Unterricht kann so differenziert geplant werden, dass in jeder Stunde auf jede einzelne Lernschwierigkeiten eingegangen wird, aber die Lehrkraft sollte sich ihrer bewusst sein.
In dieser Veranstaltung wird ein Überblick gegeben über Lernschwierigkeiten, deren Ursachen im biologisch-organischen, psychologischen bzw. soziokulturellen Bereich liegen. Es werden Möglichkeiten und Übungsformen aufgezeigt, wie im Unterricht auf die unterschiedlichen Probleme eingegangen werden kann.
Ausführlich wird auf die Problematik der Lese-Rechtschreib-Schwäche behandelt.

Am 22.09.2016 von 14.00 Uhr bis 17.15 Uhr in der Aula der Goetheschule

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Drei-Standpunkte-Gespräche_Lernentwicklungsgespräche als Dialog gestalten (VA 17)

In diesem zweiteiligen Seminar geht es um Fragen, wie …
- Wie können Schüler_innen darin unterstützt werden, selbst Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen?
- Was kann ich/ kann die Schule tun, um Schüler_innen und Eltern auf ein gutes Gespräch über die Lernentwicklung vorzubereiten?
- Wie kann ich ihnen im Gespräch so begegnen, dass sie sich ernst genommen und aktiviert fühlen?
- Welche Kriterien sind bei der Zielformulierung zu beachten, um die Zielerreichung zu ermöglichen und die Bereitschaft zur Mitarbeit bei allen Beteiligten zu erhöhen?
- Was unterscheidet einen Dialog von „üblichen“ Gesprächen über das Lernen?

Ausgehend von den Grundlagen der Drei-Standpunkte-Gespräche werden wir im ersten Seminar durch Rollenspiele, Übungen und Inputs Erfahrungen mit dem Gesprächsverlauf sowie mit Haltungen und Methoden bei der Gesprächsführung sammeln. Im zweiten Seminar werden diese durch lösungsorientierte Fragen und eine wohlgeformte Zielformulierung vertieft. Ziele des Seminars betreffen außer dem Hervorheben der Bedeutung des Dialogs bei der Lerneinschätzung auch die Selbstreflexion unserer eigenen Herangehensweisen.

Am 28.09.2016 und 27.10.2016 jeweils von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Mehrzweckraum der Humboldtschule

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Das Klimahaus® Bremerhaven als außerschulischer Lernort (VA 22)

Lernen Sie das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost als außerschulischen Lernort für nachhaltige Entwicklung kennen.
Um einen persönlichen Eindruck zu bekommen, laden wir Sie ein, das Klimahaus auf eigene Faust zu entdecken. Nach einem kurzen Vortrag über die Ziele und Angebote unserer Bildungsarbeit steht Ihnen die Ausstellung zur freien Erkundung zur Verfügung.

Am 28.09.2016 von 15.00 Uhr bis 18.15 Uhr im Klimahaus Bremerhaven

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COSA - Coaching und Orientierung im Spektrum Autismus (VA 18)

COSA ist immer ein fallbezogenes Coaching und zugleich als Lern-Prozess für die Teilnehmer_innen gedacht.
Ziel ist zugleich das Entwickeln der Kompetenzen zum Thema Autismus über den besprochenen Fall hinaus.
Die Einsatzbereiche sind vielfältig, auch wenn häufig eine Krisenintervention oder herausforderndes Verhalten den Anlass bildet - mit dem Ziel: ein gutes Miteinander als Grundlage für weitere Entwicklung zu bewirken.

Das in der Praxis entwickelte Konzept ALL-Autismus® (http://www.fo-co.org/autismus_fortbildung_all.html) prägt die Vorgehensweise, auf den/die jeweiligen Autist_in abgestimmt. Wir arbeiten zunächst heraus, was im Kern zu bewerkstelligen ist – unabhängig vom akuten Problem – und wählen dann die passende Intervention. Diese erfolgt konzeptübergreifend, in einem Methoden-Mix, der für das konkrete Ziel sinnvoll ist.
Je nach Gruppenzusammenstellung wird immer wieder mal zum Anfang das Konzept ALL-Autismus®, Autismus Lesen Lernen, in seinen wesentlichen Aspekten dargestellt. Das Konzept beleuchtet sämtliche Aspekte von Interaktionen, Sichtweisen und Methoden in sinnvoller Verbindung.

Am 29.09.2016 von 16.00 Uhr bis 19.15 Uhr in der Surheider Schule, Pausenhalle

Gemeinsames Statement der MitarbeiterInnen des Lehrerfortbildungsinstituts (LFI) Bremerhaven
Erarbeitet auf der LFI-Klausurtagung in Bad Bederkesa (26. und 27.02.15)

- Wir befürworten die Inklusion!

- Inklusion ist für uns das gemeinsame Lernen Aller und nicht nur das Lernen von behinderten und nicht- behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Diversity ist Fakt und bereichernd.

- In der Inklusion ist jeder Mensch „Mensch". Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch braucht etwas anderes.

- Die Umsetzung der Inklusion ist ein gesellschaftlicher Prozess, der sich nicht nur in der Schule vollzieht. Dieser braucht Zeit. Die gesellschaftliche Realität Bremerhavens zeigt, dass die Inklusion in der Schule notwendig und nicht umkehrbar ist.

- Wir erkennen die bisherigen Leistungen auf dem Weg zur inklusiven Schule an. Dieser Weg ist holprig und auch von Umwegen geprägt. Aus Fehlern zu lernen ist ein notwendiger Schritt.

- Das LFI hat die Umsetzung der Inklusion in Bremerhaven von Anfang an unterstützt. Auch in Zukunft bietet es bedarfsorientierte Angebote, die ermöglichen, voneinander und miteinander zu lernen (schul- und stufenübergreifend). Diese sollen die individuellen Wege der Umsetzung der Inklusion in den Schulen unterstützen. Alle sind eingeladen, diesen Prozess weiter mitzugestalten!

Entwicklungsübersichten für die Primarstufe

Anleitung zum Drucken:
Die Seiten 2 und 3, 4 und 5, 6 und 7 usw. gehören jeweils zusammen auf ein DIN A3-Papier.
Alle DIN A3-Papiere zusammen geheftet ergeben die Entwicklungsübersicht.

--> zu den Entwicklungsübersichten

Informationen zu Fachgesprächen zum Thema "Bildung von Anfang an"

http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/

Durchgeführt werden diese kostenlosen Fachgespräche für LehrerInnen, ReferendarInnen, ElementarpädagogInnen und ErzieherInnen vom Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungsiwssenschaften der Uni Bremen.